home Zeltfestival Kuppingen-Nufringen vom 29. September bis 15. Oktober 2017

Das Zeltfestival Kuppingen-Nufringen war die Veranstaltung der beiden Orte im Jahr 2017. Über 10.000 Besucher begegneten bei 42 Veranstaltungen Gott und den Menschen. Eine begeisterte Stimmung unter Mitarbeitern und Besuchern steckte viele an.

© Zeltfestival Kuppingen-Nufringen

account_circle Fünf Personen blicken zurück auf zwei erlebnisreiche Wochen im Zelt

Die Interviews wurden geführt und zusammengestellt von Anika Hintzenstern.

"Gute Stimmung, Begegnung, Highlights" - Christoph Müller Stellvertretender Kernteamleiter

An welchen Veranstaltungen des Zeltfestivals haben Sie teilgenommen?

An allen, bis auf den Eröffnungsabend (Volksfest Spezial) und die Veranstaltungen am 13. Oktober.

Mein Highlight in den zwei Wochen Zeltfestival ...

...war der 1. Oktober mit dem historischen Markt und dem Theaterstück. Die gigantisch positive Stimmung, das unerwartet gute Wetter, das gemischte Publikum mit vielen Familien und die viele Bewegung und Begegnung innerhalb und außerhalb des Zeltes.

Was haben Sie aus den Veranstaltungen und Gottesdiensten des Zeltfestivals mitgenommen?

Sehnsucht nach Gott, Sehnsucht nach mehr. (Zeltgottesdienst am 8.10.) Nicht nur Bibel lesen, sondern Bibel leben. (Abend mit Schwester Teresa)

Wann und wie kam die Idee ein Zeltfestival zu veranstalten?

2015 wurden wir von der Kirchengemeinde Nufringen gefragt, ob wir beim Zeltfestival mitmachen wollen. Die Idee wurde dann in den Kirchengemeinderat gebracht. Wir haben Gottes Weg in der Anfrage von Nufringen gesehen, sowie eine Möglichkeit in die Orte und Gemeinden hineinzuwirken.

Was waren Ihre Aufgaben als stellvertretender Kernteamleiter?

Zu meinen Aufgaben gehörte die Organisation, die Motivation von Mitarbeitern, das Zusammenführen der verschiedenen Arbeitskreise, Schnittstelle zu sein und das Große und Ganze im Blick zu haben.

Welche Erwartungen hatten Sie an das Zeltfestival?

Dass Menschen sich gegenseitig begegnen und Menschen Gott begegnen, gemeinsam als Kirchen etwas Großes auf die Beine zu stellen, das in den Ort hineinwirkt und als Kirchengemeinden in der Welt und im Ort sichtbar zu sein.

Wurden diese erfüllt?

Ich glaube, dass alle drei Erwartungen in Erfüllung gegangen sind. Es gab tolle Begegnungen zwischen Mitarbeitern, zwischen Nufringern und Kuppingern, mit Besuchern und den Vereinen. Außerdem gab es neue Begegnungen mit Gott und Stärkung im Glauben, sowie Besucher, die Mut für Leben und Alltag gefasst haben.

Das Zeltfestival hat in die Orte hineingewirkt, es gab viele Rückmeldungen und es war Gesprächsthema in Kuppingen und Nufringen, auch über Kirchenkreise hinaus.

Hatten Sie bei der Organisation des Zeltfestivals auch mal Bedenken?

Ja, an manchen Stellen schon. Ob alles klappt, ob es professionell genug wird, ob die Mischung der Veranstaltungsformate anspricht und attraktiv ist und ob wir genügend Mitarbeiter finden.

Waren diese Bedenken berechtigt?

Ja, manchmal musste nach Mitarbeitern gesucht werden und die Arbeitskreise zusammenzukriegen war viel Arbeit.

Welche Motivation hatten Sie und was hat Ihnen die Kraft gegeben so viel Zeit und Arbeit in die Organisation des Zeltfestivals zu investieren und sich sogar zwei Wochen Urlaub zu nehmen?

Mich hat es gereizt, mal was Großes zu machen, eine Herausforderung, ein Highlight für Gott und die Gemeinden zu organisieren und mit dem Zeltfestival als Kirche zu zeigen, dass wir auch heute noch in die Gesellschaft hineinwirken und das örtliche Leben mitgestalten . Das Reich Gottes sollte durch mein Wirken mitgebaut werden. Es hat mich motiviert zu sehen, was gewachsen ist und ich hatte den Wunsch, dass so viele Leute wie möglich zum Zeltfestival kommen.

Was war für Sie die größte Herausforderung vor und während des Zeltfestivals?

Auch mal zu sagen, das müssen jetzt andere machen und das ist nicht mein Thema.

Wie könnte eine weitere Zusammenarbeit und Gemeinschaft der Kirchengemeinden Kuppingen und Nufringen aussehen?

Wie das konkret aussehen könnte, das besprechen und planen wir gerade. Auf jeden Fall sollen die Kontakte nicht abbrechen. Ein Dankesfest in Kuppingen und eine gemeinsame Veranstaltung mit Johannes Warth haben wir schon geplant. Auch ein gemeinsamer Gottesdienst wäre eine Möglichkeit oder das Angebot eines gemeinsamen Glaubenskurses. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Fällt Ihnen spontan ein Bibelvers ein, den Sie mit dem Zeltfestival verbinden?

Da würde ich das Motto nehmen: "Grund genug!", nämlich 1. Korinther 3, Vers 11: "Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."

"Zelt, Festival, Theater" - Manfred Brücken Schauspieler und Gast

Wann und wie haben Sie das erste Mal vom Zeltfestival erfahren?

Im August 2017 durch das Amtsblatt. Ich habe gelesen, dass die evangelische Kirchengemeinde Kuppingen Mitspieler für das Theaterstück sucht, meine Unterlagen hingeschickt und wurde zur Probe eingeladen.

An welchen Veranstaltungen des Zeltfestivals haben Sie teilgenommen?

Theaterstück als Schauspieler und Gast beim Pianist

Mein Highlight in den zwei Wochen Zeltfestival...

...war die Premierenaufführung des Theaterstücks. Weil da das, was ich gelernt und mir angeeignet habe , umgesetzt werden konnte vor Publikum und ich an der Resonanz gemerkt habe, dass ich dem Publikum damit eine Freude machen konnte, so wie meine anderen Mitspieler auch. Ich spiele nicht für mich, sondern für das Publikum.

Was haben Sie aus den Veranstaltungen des Zeltfestivals mitgenommen?

Mitmenschlichkeit, gegenüber anderen offen sein und auf andere zugehen. Da kommen Leute, die kennen Sie nicht und die kommen auf einen zu. Auch wenn ich jetzt durch den Ort gehe kommen Leute auf mich zu und sagen "Grüß Gott", das ist toll, das ist anders. Das Zeltfestival hat mich den Menschen näher gebracht, es hat die Mit - Menschlichkeit bestärkt. Das Zeltfestival hat mir die Möglichkeit und den Anstoß gegeben zu geben und die anderen geben mir. Es ist wie ein Austauschrahmen, ein Zelt in dem wir uns gegenseitig geben. Aber auch wenn wir aus dem Zelt hinausgehen. Wir nehmen und geben, nicht nur im Zelt, sondern auch im täglichen Leben. Mich habe vor den Proben zwei oder drei Leute angerufen, ob sie mich zur Probe mitnehmen können. Ich wurde mitgenommen im doppelten Sinne und das tat gut.

Was bedeutet für Sie das Motto des Zeltfestivals " Grund genug"?

Es ist Grund genug vorhanden aufeinander zuzugehen.

Wann haben die Proben für das Theaterstück begonnen und wie oft wurde geprobt?

Die Proben zum Theaterstück haben am 7. September begonnen und fanden wöchentlich statt. In der Woche vor der Aufführung dann täglich.

Wie geht es für Sie weiter nach dem Zeltfestival?

Mit einer weiteren Aufführung des Theaterstücks. Die Proben für die Aufführung am 20. Januar haben begonnen. Ich freue mich auf die Proben, weil ich dann bei mir und den anderen die "künstlerische Entwicklung" sehe.

Fällt Ihnen spontan ein Bibelvers ein, den Sie mit dem Zeltfestival verbinden?

Geben ist seliger als nehmen (Apostelgeschichte 20,35)

"Ich wünsche mir, dass das Zeltfestival weiterhin regelmäßig stattfindet." "Grund genug, einfach super, super tolles Engagement " - Berta Schmitt Gast

An welchen Veranstaltungen des Zeltfestivals haben Sie teilgenommen?

Auftaktveranstaltung Volksfest Spezial Ich finde das eine sehr mutige Veranstaltung für den Zeltfestivalauftakt, der aber viele Menschen angesprochen hat, die sonst vielleicht nicht gekommen wären. Mutig, aber klug, ein sehr gelungener Abend. Die Veranstaltung hat gezeigt, dass das eine das andere nicht ausschließt. Kirche ist nicht nur Kirche, sondern hat auch weltliche Aspekte. Und am Theaterstück , dem Abend mit Schwester Teresa , Frauenfrühstück , und dem Schöpfungsabend.

Mein Highlight in den zwei Wochen Zeltfestival...

...war das Theater, die Geschichte.

Was haben Sie aus den Veranstaltungen des Zeltfestivals mitgenommen?

Einen ganz alten Spruch: "Der Mensch denkt und Gott lenkt." Das ist mir auch bei meiner Arbeit bei den Landfrauen öfters bewusst geworden. Das Zeltfestival hat Impulse gegeben, bei denen man sein Leben überdenkt.

Grund genug...

...dass man sein Leben überdenkt ...dankbar zu sein für gesunde Kinder und Enkelkinder ...dankbar zu sein für Zusammenhalt und Zuneigung in der Familie

"Gemeinschaft, Teamgeist, Glaube" - Tim Mathias Organisator beim Volksfest Spezial - Abend und Gast

An welchen Veranstaltungen des Zeltfestivals haben Sie teilgenommen?

Volksfest Spezial, Mittelaltermarkt, Schwester Teresa, Kinderbibeltage (Freitag mit der Bubenjungschar)

Mein Highlight in den zwei Wochen Zeltfestival...

...war die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den beiden Orten, das habe ich besonders beim Volksfestabend gemerkt. Alle haben mitangepackt, wie wenn es selbstverständlich wäre und das fand ich cool. Ich hatte selten das Gefühl, dass es zwei Ortschaften sind, es war eine Gemeinschaft, ein Mitarbeiterstamm, der ein gemeinsames Ziel verfolgt.

Was haben Sie aus den Veranstaltungen des Zeltfestivals mitgenommen?

Dass man sich für den Glauben und das Christsein nicht verrenken muss und so sein kann, wie man ist. Dass es total einfach ist Christ zu sein und man nicht als großes Vorbild vorangehen muss. Bei Schwester Teresa habe ich mitgenommen, dass man mit sich selbst zufrieden sein kann. Man muss nicht den anderen, sondern sich selbst gefallen.

Grund genug...

...um an Gott zu glauben.

...dass man sich auf so einem Weg wie beim Zeltfestival begegnet.

...mitzumachen

"Ich wünsche mir, dass die entstandenen Kontakte nicht verloren gehen, sondern bestehen bleiben. Das wäre etwas ziemlich Schönes."

"Gönn dir, Spaß, viele Leute" - Ann-Madleen Speer Gast

An welchen Veranstaltungen des Zeltfestivals haben Sie teilgenommen?

Volksfest Spezial, Erntedankgottesdienst, Schwester Teresa, Jugendendwochenende: Gameshow am Freitagabend und "Gönn dir" - Samstag, Lobpreisabend

Mein Highlight in den zwei Wochen Zeltfestival...

...war der Abend mit Schwester Teresa und die vielen Leute beim Jugendwochenende

Was haben Sie aus den Veranstaltungen und Gottesdiensten des Zeltfestivals mitgenommen?

Öfters zu danken, Gott im Alltag zu loben und die 5 Schritte von Schwester Teresa.

Grund genug...

... um zu kommen

...danke zu sagen

...dran zu bleiben